Orquesta Buena Vista Social Club® “Adios Tour”

Orquesta Buena Vista Social Club® “Adios Tour”

“Buena Vista Social Club: Eine Liebeserklärung an ein Land, seine Menschen
und seine Musik!“

Mit Wim Wenders Musikdokumentation wurden sie weltberühmt – die Musiker des legendären “Buena Vista Social Club”. Alles begann, als der Produzent Ry Cooder sich im Jahre 1996 auf den Weg nach Kuba machte, um für sein Projekt “Buena Vista Social Club” Musiker aus der kubanischen “Son”-Szene zu suchen. Das Ergebnis kennen wir: mit ihren rhythmischen Tanzliedern und melancholischen Balladen begeisterte die Band das Kinopublikum weltweit und verkaufte binnen kürzester Zeit mehr als 5 Millionen CDs. In Deutschland erhielt die Band für das meistverkaufte Album des Jahres den Echo und Doppel- Platin, auch die Nachfolgealben verkauften sich blendend.

Die Musiker des Buena Vista Social Club stehen exemplarisch für die ungeheuere Vielfalt und Vitalität der kubanischen Musik. Auch wenn Legenden wie Ibrahim Ferrer inzwischen gestorben sind, füllen die verbliebenen Mitglieder des Orchesters aus Havanna weiterhin die Konzertsäle der Welt mit ihren unwiderstehlichen Rhythmen und Melodien.

Im Rahmen ihrer Europatournee präsentieren die Solisten Guajiro Mirabal und Jesus “Aguaje” Ramos zusammen mit Barbarito Torres eine Show, die sowohl die klassischen Motown- & Stax Zeiten der Sechziger Revue passieren lässt wie auch Stücke aus den Alben des Buena Vista Social Clubs. Noch einmal kann das Publikum den originalen Sound des Buena Vista Social Club erleben, der nichts zu tun hat mit den abgekupferten Projekten großer Musical-Veranstalter, die mit „Buena Vista“ werben, jedoch nichts Anderes bieten als einen populistischen Abklatsch des Originals. Man wird hier keine zigarrenrauchenden alten Herren als Fotomotiv entdecken, hier werden keine Kuba-Klischees bedient, hier geht es allein um die Musik.

Begleitet von einer vielköpfigen Band, feiern die vier Solisten die jetzt mehr als zehnjährige Erfolgsgeschichte des Buena Vista Social Club mit einem musikalischen Feuerwerk aus Funk, Cuban Jazz, Boleros, Samba, Son und Cha Cha. Unbändige Spielfreude und großer Erfindungsreichtum paaren sich mit der Leidenschaft und Trauer der kubanischen Musik – in den gefühlvollen Bolero-Balladen liegt so viel Stolz, Würde, aber auch Bescheidenheit, dass einem ganz warm ums Herz und die Seele wird.

Die Erfolgsgeschichte der kubanischen Musik bedarf keiner weiteren Erläuterung mehr. Nur soviel: Seit 1997 haben sich Son, Bolero, Guaracha, Cha-Cha-Cha, Mambo und all die anderen Rhythmen der Zuckerrohrinsel nachhaltig im europäischen Konzertkalender festgesetzt. Diese jüngste kubanische Welle war eine Entdeckung, und sie ist es geblieben, denn immer wieder kommen frische Namen aus der reichhaltigen Musikszene Kubas ans Tageslicht. Die Musiker, die mittlerweile als Klassiker gelten, sind weiterhin in Hochform. Natürlich verstärken sie sich für dieses Superstarpaket mit einer vorzüglichen Stimme und weiteren großartigen Instrumentalisten. Musik vom Sehnen und Hoffen, Bangen und Schwelgen … und Musik zum Tanzen.

Jetzt geht das Orquesta auf Abschiedstournee, die sie noch einmal um die ganze Welt führen wird. Mit im Gepäck auf ihrer “Adios”-Tournee haben sie die neue CD “LOST AND FOUND” mit unveröffentlichten und wiederentdeckten Aufnahmen.

Die Tourneedaten:

Orquesta Buena Vista Social Club ® “Adios Tour”
Featuring Omara Portuondo, Guajiro Mirabal, Barbarito Torres, Jesus ‘Aguaje’ Ramos

31.03.2016 CH-Basel, Musical Theater
02.04.2016 Wien, Konzerthaus

Die Musiker:

Guajiro Mirabal – Trumpet
Mit seinem unverwechselbaren Spiel begleitete Guajiro Mirabal schier jeden kubanischen Star, den man nur nennen kann, was ihm die Ehrenbezeichnung “The Trumpet of Cuba” einbrachte, sein von der New York Times als “brilliant” eingestuftes Soloalbum war für den Latin Grammy nominiert. Sein klarer, erfrischend klingender Trompeten-Sound setzt den Kontrapunkt zur Bittersüße der kubanischen Musik.

Jesus ‘Aguaje’ Ramos – Trombone
Unverzichtbarer Bestandteil aller Buena Vista Produktionen der vergangenen zehn Jahre war der Posaunist Jesus “Aguaje” Ramos. Der Buena Vista-Altmeister fungierte als Orchesterchef für Omara Portuondo und Ruben González und begeistert als zweiter Solo-Bläser mit seinem dynamischen Posaunenklang. Er versteht es wie kaum ein anderer, die Posaune singen zu lassen.

Barbarito Torres – Laud
Der weltweit wohl virtuoseste Laud Spieler – mit seinem Spiel auf dem extrem schwierig zu spielenden 12-seitigen (lautenähnlichen) Instrument trifft er seine Zuhörer mitten ins Herz. Ein „old-timer“ der ersten Stunde, der bereits als Jugendlicher die große Celina Gonzalez begleitete.

Special guest: Omara Portuondo – vocals
Als einzige Frau auf dem von Ry Cooder produzierten Album Buena Vista Social Club gelangte die Grande Dame des Cuban Jazz zu weltweitem Ruhm. Auf ihren zahlreichen und ausgedehnten Tourneen arbeitete sie mit Künstlern aus aller Welt zusammen, einschließlich Nat King Cole und Edith Piaf. Mit Wim Wenders Film „Buena Vista Social Club“ kam der späte Durchbruch und der internationale Erfolg – ihr Duett „Silencio“ im Zusammenspiel mit Ibrahim Ferrer spiegelt die bittersüße Romantik der kubanischen Musik in einem einzigen Bild wider und ist bereits jetzt ein fester Bestandteil der Musikgeschichte Kubas. Mit ihren Solo-Projekten hat Omara Portuondo nahtlos an diese Erfolge anknüpfen können, ihre CDs verkaufen sich millionenfach.

Special guest: Eliades Ochoa – guitar
Mit seinen 66 Jahren ist er einer der Youngster des Buena Vista Social Club. In Wim Wenders Kinofilm mimt er den unverkennbaren Desperado mit Cowboyhut, der die traditionelle Musik Kubas auf die Bühnen der Welt bringt und den Stallgeruch des Guajiro bis heute nicht abgelegt hat. Der Lokalmatador aus Santiago de Cuba, der seine Qualitäten als Gitarrist, Sänger und Komponist in der Band Cuarteto Patria perfektioniert hat und die er seit 1978 leitet, stellte seinen Dienst stets in die Interpretation des traditionellen Son Cubano, der Guaracha, der Guajira und der Bolero Cubano. Er spielte als Gitarrist des Buena Vista Social Club mit all den legendären Kollegen wie Ibrahim Ferrer, Ruben Gonzales, Compay Segundo oder Omara Portuondo und ist mittlerweile selbst zu einer Legende geworden – eine höchst lebendige allerdings. An den Ruhestand denkt er noch lange nicht. „Ich bin besser den je“, betitelte er sein mit dem Grammy ausgezeichnetes Solo-Album „Estoy como nunca“.


Das Orchester:

Jesus Aguaje Ramos Trombone/Vocal/Musical Director
Guajiro Mirabal Trumpet
Barbarito Torres Laud
Pedro Pablo Double Bass
Alberto La Noche Bongos
Idania Valdés Vocals & Minor Percussion
Rolando Luna Piano
Filiberto Sanchéz Timbales
Angel Terry Congas
Carlos Calunga Vocals
Luis Alemany Trumpet
Papi Oviedo Tres
Guajirito Trumpet

Pressestimmen:

“Der sagenhafte Erfolg der kubanischen Rentner in der Hitparade und im Kino zählt zu den kleinen Wundern…”

- Kultur Spiegel –


“Feuerspeiende Rentner.”

- FAZ –


“Ein großartiger Live-act, der seinen mitreißenden Parforceritt durch ein Jahrhundert kubanischer Klänge ohne Verlust von der Bühne auf Platte überträgt.”

- WOM Journal -

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Zum neuen Album “LOST AND FOUND”:

Vor knapp 20 Jahren ahnte niemand, dass die mittlerweile legendären Aufnahmen des BUENA VISTA SOCIAL CLUBS nur der Start eines musikalischen Phänomens waren. Aufgenommen von Ry Cooder und Nick Gold im Jahre 1996 über einen Zeitraum von 7 Tagen, wurde das Album ein internationaler Bestseller. Doch das war nur der Start einer außergewöhnlichen Reise. Über die Jahre hinweg gab es weitere hervorragende Alben, Grammy Awards, einen vollgepackten Terminkalender mit ausverkauften Tourneen und Konzerten, die Künstler wie Ibrahim Ferrer, Ruben Gonzalez, Cachaito Lopez, Manuel Galbán, Omara Portuondo, Anga Díaz und Roberto Fonseca populär machten.

Und nun setzt sich die Geschichte fort mit „Lost and Found“, einer Sammlung bislang unveröffentlichter Songs – einige während der ersten legendären Session mit dem Produzenten Ry Cooder in Havanna aufgenommen, andere im Verlauf des reichen musikalischen Outputs, der folgte.

Das Original „Buena Vista Social Club“-Album wurde in Havanna im Jahr 1996 auf¬genommen. Es brachte viele der großen Namen aus dem goldenen Zeitalter der kubanischen Musik in den 50ern zusammen; einige von ihnen wurden für die Sessions aus dem Ruhestand geholt. Das Album avancierte zum internationalen Bestseller und ist das erfolgreichste Album in der Geschichte kubanischer Musik.

In den folgenden Jahren tourten die Buena Vista-Veteranen durch die Welt, trafen auf ekstatische Zuhörer und waren die Stars eines gefeierten Films von Wim Wenders. Viele erfolgreiche Alben folgten – darunter Soloalben von den Sängern Ibrahim Ferrer und Omara Portuondo, dem virtuosen Pianisten Rubén González und dem Bassisten Cachaíto López. Und: Ein feierliches Livealbum, aufgenommen in der Carnegie Hall, New York. „Buena Vista Social Club“ hatte sich einen Namen gemacht.

In 2015 wird sich das Orquesta Buena Vista Social Club® nach über 17 Tournee-Jahren quer über den Erdball mit einer weltweiten „Adios“-Tour verabschieden. Die Band, die seit 1997 in verschiedenen Formationen und Kombinationen unterwegs ist, wird ein letztes Mal als Botschafter für die kubanische Musik unterwegs sein.

„Über die Jahre hinweg wurden wir oft gefragt, welches unveröffentlichte Material sich noch in den Archiven befindet“, erzählt Nick Gold von World Circuit. „Wir wussten, da waren noch einige Schätze. Aber wir waren immer zu sehr mit anderen Projekten beschäftigt, um nachzuschauen, was wir da eigentlich noch haben. Als wir endlich die Zeit gefunden haben, waren wir erstaunt, wie viel wundervolle Musik da noch war.“

Alle Studiotracks wurden damals in den Egrem Studios in Havanna für World Circuit produziert – während der kreativen Zeit, die der Aufnahme des ersten Albums folgte und die sich bis in die frühen 2000er hielt. Zusammen mit Live-Aufnahmen aus der gleichen Zeit, bietet „Lost and Found“ eine enorme und manchmal überraschende Bandbreite an musikalischem Material. Aber bei aller Vielfalt: Es gibt einen gemeinsamen „Geist“, den man auf allen Aufnahmen der legendären Musiker findet – einen Zauber, den jeder wiedererkennt und genießt, der irgendwann einmal fasziniert war vom „Buena Vista Social Club“.

Highlights:

• Compay Segundo’s „Macusa“, aufgenommen bei der legendären Session im Jahr 1996 in Havanna für das Buena Vista-Album; ein erstklassiges Stück im Santiago-Stil Son; mit dabei Eliades Ochoa (Gesang, Gitarre).

• Omara Portuondo singt „Lagrimas Negras“, einen der beliebtesten Songs im kubanischen Repertoire, aufgenommen mit Bárbarito Torres (Laute) und Eliades Ochoa (Gitarre) in den Egrem-Studios im Jahr 1996.

• Einige unsterbliche Sologesang- und Gitarren-Nummern, aufgenommen von Eliades Ochoa spät in der Nacht in den Egrem Studios, nachdem alle anderen schon längst Feierabend gemacht hatten.

• Drei wundervolle Live-Tracks von Ibrahim Ferrer, mit „Banda Gigante“, die ihn während der Hochphase des „Buena Vista Social Clubs“ begleiteten.

• Rubén González mit einer Performance von einer seiner ersten Shows in London, als er 80 Jahre alt war. Plus: Sein letztes aufgenommenes Solo bei einem Danzon-Lied, angedacht für ein Album des Posaunisten und Bandleaders Jesus „Aguaje“ Ramos, einem der jüngeren Mitglieder des „Buena Vista Social Club“.

• Ebenfalls von den Sessions für Aguaje’s Album: Eine treibende Salsa mit der Leadstimme von Calunga, der mehr als ein Jahrzehnt in der „Orquesta Buena Vista Social Club“-Tourband war.

• Ein außergewöhnliches Bass- und Kongas-Duett zwischen Cachaíto López und Miguel ‘Angá’ Díaz von den Sessions, die Cachaítos Soloalbum 2001 hervorbrachten.

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