Rubrik: Künstler - im Detail

Culture Musical Club: The Big Taarab Orchestra from Zanzibar

The Big Taarab Orchestra from Zanzibar

Nach dem großen Erfolg im Sommer 2004 kommt der CULTURE MUSICAL CLUB – The Big Taarab Orchestra from Zanzibar zurück. Nein, keine Namensanspielung auf den Buena Vista Social Club: dieses tolle Orchester gibt es unter gleichem Namen schon seit vielen Jahrzehnten.

Der Culture Musical Club ist eine der herausragenden Gruppen der ostafrikanischen Insel. Das Orchester wurde schon 1958 gegründet und steht für die Verknüpfung der Musik Afrika, Asiens und der arabischen Welt. Die Taarab Musik führt die arabische String Section mit den emotionalen Gesängen Afrikas zusammen und entführt in eine Welt, die den meisten von uns bislang verschlossen war.

Weiterlesen Juli 15th, 2007

Pressematerial Orchestra Baobab

Pressebilder:
Achtung: Abdruck nur mit Nennung des photo credits

Pressebild: Orchestra Baobab

1. Orchestra Baobab © Jonas Karlsson

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2. Orchestra Baobab © Christina Jaspars

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3. Orchestra Baobab © Youri Lenquette

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4. Orchestra Baobab © Youri Lenquette

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5. Orchestra Baobab © Youri Lenquette

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6. Orchestra Baobab © Youri Lenquette

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7. Orchestra Baobab © World Circuit

Mai 29th, 2007

ELIADES OCHOA - Sommertour durch Deutschland

Eliades OchoaMit seinen 60 Jahren ist er einer der Youngster des Buena Vista Social Club™. In Wim Wenders Kinofilm mimt er den unverkennbaren Desperado mit Cowboyhut, der die traditionelle Musik Kubas auf die Bühnen der Welt bringt und den Stallgeruch des Guajiro bis heute nicht abgelegt hat. Die kubanische Musik wäre wohl um einiges ärmer ohne den Mann mit dem charakteristischen schwarzen Hut. Die Tourneedaten:

Buena Vista Social Club™ Presents: ELIADES OCHOA
25.07.2007 Würselen, Burg Wilhelmstein
26.07.2007 Kassel, Kulturzelt (ausverkauft)
27.07.2007 Karlsruhe, Zeltival
28.07.2007 Jena, Kulturarena
29.07.2007 Nürnberg, Bardentreffen

Weiterlesen April 23rd, 2007

Demi Evans: Mehr als nur eine großartige Stimme

Demi EvansIn Deutschland war Demi Evans schon einmal heimisch. Und sie wird es wohl wieder werden – zumindest in musikalischer Hinsicht.
Mitte der Neunziger produzierte der Frankfurter DJ Sven Väth ihre erste Single, die ihr allerdings nur einen Achtungserfolg in der Techno/House-Szene bescherte. Zurück in den USA fand sie in Stevie Wonder schließlich ihren ersten großen Mentor und ihre musikalische Bestimmung im Soul und Blues.

Ein weiser Ratschlag, denn fortan änderte sich für Demi Evans alles. Die hübsche Afroamerikanerin, die neben der Musik auch die Mode der Haut Couture auf den Laufstegen von Paris, Mailand und Los Angeles spazieren führte, wollte fortan nur noch ihre eigene Musik, ihre eigenen Songs interpretieren.

Wer sie schon einmal auf der Bühne erlebt hat, ihre enorme, an Nina Simone erinnernde Präsenz gespürt hat, der fühlt sich von Demi Evans unwiderstehlich angezogen. Ihre Stimme ist sanft und dennoch kraftvoll, in ihren Lyrics steckt die Poesie einer Frau, die selbstbewusst und mit großem Beharrungswillen durchs Leben geht. Die Amerikanerin ist ein Energiebündel, die sich auf der Klaviatur der Emotionen und Gefühle perfekt auszudrücken weiß. Mit ihrer Spontaneität umarmt sie das Publikum, lässt es unmittelbar an ihren Songs teilhaben, in denen sie von ihrem Leben, ihren Erwartungen und Wünschen berichtet. Dabei hat Demi in dem Gitarristen, Komponisten und Soundtüftler Fred Morisset einen Partner gefunden, der ihrem musikalischen Ausdruck eine unverwechselbare Richtung gibt. In ihrem Album ‘Why Do You Run’ (Iris Music / Harmonia Mundi) zeigt sie mit ihrer eingängigen Mischung aus Gospel, Blues, Southern Soul und Folk Pop wie man sich ohne effekthaschende Umwege direkt in die Herzen der Hörer einnistet.

Aufgewachsen in den Sechzigern in North Dallas, Texas, erprobte die Tochter eines Blues-Pianisten ihre Sangeskunst im Gospelchor einer Baptisten-Kirche die sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft befand. Während Martin Luther King den amerikanischen Traum von Freiheit und Gleichheit auch für seine Brüder und Schwestern forderte, entdeckte Demi, die Stars des Soul und Blues, als sie im Schlepptau ihrer Großmutter, bei der sie aufwuchs, durch die Nightclubs der Black Community von Dallas zog. Der Wunsch Sängerin zu werden, reifte in Demetrice Evans heran, als sie erstmals den jungen Michael Jackson im Radio hörte. “Ich wollte einfach etwa anderes machen als die meisten Kinds in unserem Block, die keine Möglichkeit hatten je aus ihrer Armut ausbrechen zu können. Der Wunsch auf der Bühne zu stehen und über ihre Situation zu berichten, reifte in mir zur Obsession heran”, erklärt Demi, die zunächst mit ihrer Großmutter in Kalifornien und in einer Model-Agency landete.

Zunächst rissen sich die berühmtesten Designer Amerikas nur um ihren Körper. Ihre Stimme konnte sie hingegen erstmals in einem New Yorker Gay Club gewinnbringend einsetzen, als sie die Achtziger Jahre Ikone Graces Jones imitierte. In eigenen musikalischen Angelegenheiten war Demi Evans in Amerika und Europa seit 1995 unterwegs.

Ein schwerer Autounfall in Monaco, dem eine längere Rekonvaleszenzphase folgte, mündete schließlich in einer dauerhaften Liaison mit Frankreich. Zunächst war Paco Sery, Schlagzeuger der späten Luther Allison Blues Band, Demis Wegbegleiter, bis sie Fred Morisset begegnete. Seither kreisen diese beiden Talente höchst erfolgreich im Zentrum des französischen Musikuniversums. Der berühmte Harmonikaspieler Jean-Jaques Milteau machte sie zur Frontrau in seiner Blues-Band. “JJ zeigte mir alle Tricks, die man im Show Business beherrschen muss. Ich verdanke ihm sehr viel”, konstatiert Demi, die mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums ‘Why Do You Run’ im Frühjahr 2006 endlich auf ganz eigenen künstlerischen Pfaden wandelt.

Gesegnet mit einer wunderbaren Stimme bringt sie ihre Songs, wie “Passing Judgment”, “Hard Spot” oder “Thinking About The Past”, mit lyrischer Direktheit und unwiderstehlichem Melodienreichtum auf den Weg. Wie es scheint, hat sich ihr Wunsch aus den Kindertagen in Dallas erfüllt: die Menschen mit ihrem Talent zu umarmen. Nachdem sie Frankreich bereits bei zahlreichen Festivals auftrat (u.a. auch beim Jazz Festival in Montreux), kann sich nun auch das deutsche Publikum von ihren Performance-Qualitäten überzeugen. Gemeinsam mit ihrer Begleitband, bestehend aus Olivier Louvel (Gitarre), Nicolas Noel (Keyboards), Philippe Gonnand (Bass) und Cedric Affre (Schlagzeug), wird Demi Evans die Venues diesseits des Rheins zum Beben bringen. Garantiert!

April 19th, 2007

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